• Die “Sneakerness” in Köln: Sneakers mit hohem Kultfaktor

    Vergangenes Wochenende öffnete die “Sneakerness” in Köln ihre Pforten. Für Fans der kultigen Treter ein absoluter Pflichttermin! Schließlich gibt es dort alles, was das Fashion-Herz bekennender Turnschuhfans höherschlagen lässt. Ob bunt, ob von einer bestimmten Marke oder in einer speziellen Form – hier präsentieren professionelle und private Händler seit Jahren ihre neusten Schuh(kunst)werke, hier werden Sneaker-Träume wahr. Kein Wunder also, dass die “Sneakerness” unter Sneaker-Fans absoluten Kultfaktor genießt. Denn hier trifft sich die junge Szene, um die aktuellsten Modelle zu bewundern.
    Wie groß die Fangemeinde der kultigen Treter ist, hätte ich jedoch selbst niemals vermutet – hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen. Denn als ich mich am Samstag in eine etwa halbe Kilometer lange Schlange vor dem Dock.One, dem Gebäude in dem die Messe stattfand, einreihen musste, wurde mir der Kultfaktor eindrucksvoll vor Augen geführt. Nichtsdestotrotz habe ich geduldig in der Schlange mein Dasein gefristet, bis dann ENDLICH auch ich die an diesem Tage für alle Sneaker-Fans heiligen Pforten des Dock.One betreten konnte – und ich habe es nicht eine Sekunde bereut, denn: das Warten hat sich definitiv gelohnt!

    Am Wochenende fand in Köln die kultige Sneaker-Messe statt

    Bildquelle: Sneakerness.com

    Bei hipper Musik traf sich die junge Szene also vergangenes Wochenende, um die neusten Sneaker-Modelle zu bewundern. Neben bekannten Marken wie Asics, New Balance, Adidas, Nike und Reebok waren es vor allem die Modelle kleinerer Unternehmen und privater Händler, die die Fangemeinde der “Sneakerness” verzauberten. Denn gerade die Kreationen privater Händler warteten mit coolen Gimmicks auf, die absolute Eyecatcher bildeten. Allen voran die mit funkelnden Swarovski-Steinen besetzten Sneakers des Engländers Cory Saunders. Er setzte in Handarbeit 3000 Klunker pro Schuh auf die Sneakers und veredelte auf diese Art und Weise kultige Nike-Turnschuhe. Da Saunders pro Schuh etwa acht Stunden zum Anbringen der Glitzersteinchen braucht, sind die funkelnden Treter natürlich nicht eben günstig. Wer sich die lässigen Sneakers sichern wollte, musste auf der “Sneakerness” 500 EUR dafür hinblättern.

    Zu den Trends der “Sneakerness” gehörten aber vor allem Joggingschuhe, die in den 80er und 90er Jahren angesagt waren und die nun wieder neu aufgelegt wurden. Diese Treter, die vor laaanger Zeit einmal schlicht Turnschuhe hießen, feierten bei der “Sneakerness” daher ein gelungenes Comeback und kamen als großartige Schuh(kunst)werke daher. So großartig und ausgefallen, dass manche Sneakers fast schon viel zu schade für die gewöhnliche Straße waren…

    Ein paar ganz besonders kultige Sneakers könnt ihr euch auf der Webseite der “Sneakerness” anschauen – ganz in Ruhe, ohne zuvor stundenlang in einer Schlange zu stehen ;-) Auch ich habe die Chance nach meinen Besuch auf der “Sneakerness” genutzt und mir meine Favoriten noch einmal online angeschaut. Falls auch ihr euch gerne einen Eindruck von den coolen Kreationen verschaffen möchtet, die im Rahmen der Messe präsentiert wurden, klickt einfach hier und ihr werdet direkt weitergeleitet. Viel Spaß beim Stöbern!

  • “Fashion follows function”: Die neue Gaastra Kollektion für Herbst/Winter

    Wie für Gaastra typisch, steht auch die neueste Schuhmode der nautischen Lifestyle-Marke unter dem Motto: “Fashion follows function”! Auch die aktuelle Herbst/Winterkollektion des Labels kommt daher ganz und gar funktionell daher – ohne jedoch den nötigen optischen Glamour vermissen zu lassen. Die Herren-, Damen- und Kinderschuhe punkten daher nicht nur mit einem hohen Tragekomfort und ausgefeilten Techniken, auch in Sachen Aussehen überzeugen die Modelle auf ganzer Linie!

    Modell "Storm" aus der aktuellen Gaastra Herbst/Winterkollektion

    Bildquelle: Gaastraproshop.com

    Gaastra hat sich selbst auf die (Untenehmens)Fahne geschrieben, Mode zu kreieren, die bei jeder Gelegenheit getragen werden kann: Ob bei einem ausgiebigen Segeltörn oder einer Shopping-Tour im Hafen von Saint Tropez. Gemäß dem Motto des Labels, “Fashion follows function”, kommen die Schuhmodelle des niederländischen Unternehmens daher in trendigen Stil- und Materialmischungen daher, gepaart mit coolen funktionalen Features wie z.B. der patentierten PRG-Gripsohle für einen – vor allem zur kalten Jahreszeit wichtigen – sicheren Halt bei jeder Wetterlage.

    Das ursprünglich aus einer ehemaligen Segelmacherei hervorgegangene Label kann diesen nautischen Ursprung daher auch bei der neusten Kollektion nicht leugnen. Nach wie vor spielt der maritime Gedanke eine große Rolle bei den Kreationen des niederländischen Modehauses. Sportive Designs treffen auf maritime Muster und Farben und sorgen für eine gelungene Mischung aus modernem Style und maritimem Twist.

    Die Kollektion für Herren, Damen und Kinder ist in die Linien “Sports” mit Fokus auf Funktion und “Breton” mit betont modischen Casual-Looks unterteilt. Farblich überzeugen die Modelle in angesagten Styles, von klassischem Cognac und Dunkelbraun bis hin zu Vintage-Blau und Schwarz mit roten Lackakzenten.

    Mein Favorit unter den Herrenschuhen ist eindeutig der Stiefel “Storm” oben im Bild, der in einem Mix aus Nappa- und Veloursleder daher kommt und zudem mit einem Schaft in Denim-Optik für einen coolen Eyecatcher sorgt. Er ist der perfekte Schuh für kalte, nasse Herbst- und Wintertage. Denn: Der hohe Schnitt und die robuste Sohle geben Halt, das super-weiche Futter in Lammfell-Optik hält besonders warm. Für mich ist das Modell “Storm” DAS Highlight der Kollektion. Mit legeren Gaastra-Chinos oder Cargohosen kombiniert, machen diese Stiefel den sportiven Casual-Look perfekt.

    Erhältlich ist der Stiefel “Storm”, wie alle Modelle der neuen Kollektion, natürlich im Gaastra Online-Shop. Er kostet 129,95 EUR.

  • Overknees: DER Trend für den Winter

    Sie sind zurück: Stiefel mit extrem hohem Schaft, der über die Knie reicht – allseits bekannt als Overknees! Diese in den 60er und 70er Jahren bereits in Mode gewesenen Stiefel haben ihr verruchtes Image von damals inzwischen abgelegt und genießen unter Modevictims einen hervorragenden Ruf. Denn: Auch wenn sie auch weiterhin einen gewissen Sex-Appeal versprühen, wirken sie keinesfalls billig oder unangebracht. Einzige Voraussetzung: Die Overknees müssen richtig kombiniert werden!

    Angesagte Overknees in dezentem Schwarz von China Girl

    Bildquelle: Zalando. de

    Das oberste Gesetz beim Tragen von Overknees lautet daher: Weniger ist mehr! Die sexy Stiefel mit extra-hohem Schaft sollten daher am besten zu schlichten Nobel-Outfits getragen werden, wie etwa einem schwarzen Etuikleid oder – derzeit auch absolut angesagt – einem knielangen Bleistiftrock. Tabu hingegen sind schrille Farbkontraste. Diese könnten in Kombination mit Overknees in der Tat ein wenig billig anmuten. Ton-in-Ton hingegen sieht nicht nur feiner aus, sondern kann zudem auch zu nahezu jedem Anlass getragen werden.

    Eine weitere “Faustregel”, die man bei Overknees beherzigen sollte, ist dass sie KEINE Lackleder-Oberfläche aufweisen. Auch das könnte nämlich schnell billig wirken. Vielmehr sollten Overknees Modeexperten zufolge aus schickem Velours- oder handschuhweichem Nappaleder gefertigt sein. So wie z.B. die Overknees “Hannah” neben im Bild von China Girl (erhältlich z.B. bei Zalando). Sie bestehen aus besonders weichem Leder, kommen in dezentem und gut kombinierbarem Schwarz daher und wirken durch den super-schmalen Stiletto-Absatz absolut elegant und edel.

    Overknees müssen jedoch keinesfalls immer einen hohen Absatz haben. Auch flache Absätze sind bei Overknees kein Problem. Denn: Durch die extreme Schafthöhe, die bis über das Knie reicht, zaubern die Stiefel immer atemberaubend lange Beine – auch ohne hohen Absatz. Aber natürlich kann diese Wirkung durch hohe Absätze noch verstärkt werden. Gerade für kleine Frauen sind Overknees mit super-schmalen Heels daher ein tolles “Fashioninstrument”, um sich optisch größer zu zaubern. Und etwas tricksen ist ja bekanntlich immer erlaubt :-)

  • Schuhe passend zur Hautfarbe: Die “Nudes Collection” von Christian Louboutin

    Alle selbst ernannten Make-up Artists und Hobby-Visagisten unter uns wissen: Make-up ist nicht gleich Make-up, “Nude” ist nicht gleich “Nude”! Daher haben die großen und kleinen Kosmetiklabels Make-ups, Concealer, Foundations und Puder in verschiedenen Farbnuancen in ihrem Sortiment, die für jeden Hauttyp das passende “Nude” parat halten. Die Modewelt machte hierzu bislang keine Anstalten. Hier gab es bei jedem Label meist nur einen gängigen “Nude”-Ton, dem sich alle Fashionvictims fügen mussten. Gerade dunkelhäutige Frauen hatten daher jedoch oft Probleme, eine passende Nuance zu finden. Christian Louboutin möchte diesem “Missstand” nun jedoch Abhilfe verschaffen! In der neuen “Nudes Collection” des Kult-Labels sind daher Schuhe in diversen “Hautton-Schattierungen” erhältlich. Ab sofort gibt es den genialen “Nude-Effekt” somit nicht nur für das Gesicht…

    Screenshot der "Louboutin Shades"-App

    Bildquelle: Christianlouboutin.com

    Was das Ganze bringen soll, fragt ihr euch jetzt? Nun, das ging mir ähnlich, als ich von der “Nudes Collection” erfahren habe. Wieso sollten Schuhe unbedingt exakt den gleichen Farbton aufweisen wie die Beine, habe ich mich gefragt. Bis ich das erste Foto der neuen Louboutin Kollektion in den Händen hielt – und ich den genialen Effekt selbst gesehen habe!

    Die Pumps aus der “Nudes Collection”, die optisch mit der eigenen Hautfarbe verschmelzen, zaubern nämlich schier endlos lange Beine – und sorgen für einen absoluten Wow-Effekt! So sexy, so verführerisch, so animalisch kommen Schuhe selten daher! Vor allem, wenn man bedenkt, dass die “Nude”-Schuhe gänzlich auf elegante Details wie etwa Perlen-Applikationen, Farbakzente oder Nieten verzichten! Getreu dem Motto “weniger ist mehr” punkten die neuen Louboutin-Kreationen vielmehr gerade durch ihren Minimalismus und überzeugen somit auf ganzer Linie!

    Und die Liste der Fashion-Vorteile, die “Nude”-Pumps bieten, kann sogar noch erweitert werden: Sie sind so dezent, dass sie zu jedem Look und jeder Farbkombi passen. Dabei sehen sie auch noch super elegant und edel aus und sind echte Schlankmacher, die das Bein optisch strecken. Und natürlich ist dieser Effekt noch nachhaltiger, wenn die Schuhe auch tatsächlich exakt dem Hautton entsprechen.

    Erhältlich sind die High Heels mit der berühmten roten Sohle daher in fünf unterschiedlichen Hauttönen, von hellem Beige bis dunklem Braun. Die perfekte Farbe für einen selbst kann man übrigens mit Hilfe der ebenfalls neu konzipierten “Louboutin Shades”-App herausfinden, die ihr hier herunterladen könnt.

    Wie die meisten schönen Dinge hat aber auch die “Nudes Collection” einen Haken. Und wo sollte der bei Louboutin-Modellen sonst angesiedelt sein, als beim Preis? Mit – je nach Style – stattlichen 460 bis 610 EUR pro Paar sind die Schuhe nämlich alles andere als ein Schnäppchen. Vor allem dann nicht, wenn man bedenkt, dass man eigentlich zwei unterschiedliche Farben für Sommer und Winter bräuchten…

  • Schuhkunst von Kobi Levi: Diese Schuhe sind einzigartig!

    Es gibt nur ganz wenige Designer, die mich derart faszinieren, wie der israelische Schuh”künstler” Kobi Levi. Mit seinen extravaganten Kreationen schafft er es jedes Mal aufs Neue, mich ins Staunen zu versetzen und seine vorherigen, ebenfalls grandiosen Modelle sogar erneut zu toppen. Immer wenn ich auf der Webseite des kreativen Designers aus Tel-Aviv vorbeischaue, entdecke ich neue Meisterwerke, mit denen Levi die Schuhkunst ganz neu definiert. Denn: Alle Modelle überzeugen durch einen ganz speziellen Charakter, der auf gleiche, nicht einmal ähnliche Art und Weise in keiner Kollektion eines anderen Designers zu finden ist. Kurz gesagt: Kobi Levis Schuhe sind einzigartig – und irgendwie durchweg faszinierend! So auch das Modell “Shark”, das ich euch heute gerne einmal vorstellen möchte.

    Modell "Shark" vom israelischen Schuhkünstler Kobi Levi

    Bildquelle: Kobilevidesign.com

    Der israelische Designer lässt sich bei seinen kunstvollen Kreationen vom Alltag inspirieren. Was eigentlich simpel und unspektakulär klingt, setzt Kobi Levi jedoch mit einer unfassbaren Kreativität und einer fast schon – im positiven Sinne – krankhaften Detailgenauigkeit um, dass die dabei entstandenen Modelle vielmehr Kunstwerken und atemberaubenden Skulpturen gleichen, als einfach nur Schuhen. Ob Schuhe im Animal-Style, Heels in Kaugummi-Optik oder an architektonischen Baukunstwerken orientierte Pumps, alle Schuhe Levis punkten mit originellen Details, die der Schuhzar dem Alltag entlehnt und in schier prunkvoller Art und Weise umsetzt.

    Das gilt natürlich auch für das Modell “Shark“! Wie der Name unschwer vermuten lässt, holte sich der Designer seine Inspiration für diese Schuhe in den Tiefen des Meeres, bei den lautlosen Killern der Ozeane.
    DER Eyecatcher schlechthin bei diesem Peeptoe ist eindeutig die dem Gebiss der Haie nachempfundene Fersenpartie, die dem geöffneten Maul eines Haies gleicht und viele furchterregende, scharf anmutende Zähne zum Vorschein bringt. Auf der Vorderpartie des Peeptoes und am 12 Zentimeter hohen Absatz hingegen sorgt jeweils eine kleine Haiflosse für einen echten Hingucker. Und last but not least hat Levi die Schuhe an den Seitenpartien kurzerhand auch mit charakteristischen Kiemenspalten versehen, die ebenfalls dem Killer der Meere nachempfunden sind.

    Auch bei diesem Schuhkunstwerk gelingt dem Israeli meiner Meinung nach einmal mehr der schwierige Spagat zwischen Extravaganz und Tragbarkeit hervorragend! Das Modell “Shark” überzeugt mit einer rundum gelungenen Optik, die zwar einem Kunstwerk gleicht, dennoch nicht zu übertrieben wirkt! Und der Schuh punktet nicht “nur” mit der einzigartig-originellen Optik. Auch in Sachen Qualität überzeugt er auf ganzer Linie! Denn: Das Obermaterial und die Innensohle sind aus hochwertigem Leder gefertigt.

    Auch das Modell “Shark” ist nur in einer limitierten Edition von 20 Paar erhältlich. Leider werden sich die extravaganten Treter jedoch nur die wenigsten von uns leisten können. Der Preis ist wie bei nahezu allen Modellen des Israelis – und das ist sicherlich der Haken an der Sache – sündhaft hoch. Wer sich dieses Schuhkunstwerk Levis sichern möchte, muss 1284 EUR dafür hinblättern…

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